Vegan feels better

Jérôme Eckmeier

Vegan feels better

Meine Gesunde Alltagsküche

Herausgegeben vom Vegetarierbund Deutschland

Erschienen im Dorling Kindersley Verlag

Jeder, der schon einmal gut fleischfrei gegessen hat, kennt dieses gute Gefühl, das man danach hat. Man fühlt sich satt, glücklich und auf eine besondere Weise auch glücklich. Deshalb hat mir der Titel dieses Buches „Vegan feels better“ auch auf Anhieb gut gefallen.

Der Autor:

Jérôme Eckmeier ist für viele von Euch sicherlich ein Begriff. Er ist gelernter Koch und staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker, des weiteren ist er Chefkoch des Vegetarierbundes Deutschland (VEBU). Diese Professionalität zieht sich durch das gesamte Buch, doch dazu später mehr. Als Privatmensch ist Jérôme 6facher Vater und ernährt sich seit seiner Kindheit vegetarisch und lebt seit vielen Jahren vegan. Jérôme Eckmeier ist der Rock’n Roller der veganen Küche, tätowiert, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und nie verkrampft. Das lieben auch seine zahlreichen Fans, 8000 Abonnenten auf YouTube, und fast 21.000 Follower auf Facebook bezeugen seine große Reichweite und Beliebtheit.

Das Buch

Jérôme Eckmeier, Vegan feels better ©Dorling Kindersley Verlag GmbH München

Rock’n Roll auf allen Seiten. Bunt, modern, kurzweilig. Das ist der erste Eindruck, den man beim Durchblättern gewinnt. Jérôme Eckmeier ist Profikoch. Zu jedem Gericht gibt es Tipps zum Verändern oder zum Tausch der Lebensmittel im Rezept. Besonders schön finde ich das Register am oberen Rand es Buches

  • proteinreich

  • sojafrei

  • glutenfrei

  • roh

Somit sieht jeder direkt, ob das Rezept seinem Gusto und seiner Verträglichkeit entspricht.

Der Aufbau

Das Vorwort

Sebastian Joy, der Geschäftsführer der VEBU, leitet das Buch ein. Im Anschluss beschreibt Jérôme Eckmeier seinen Weg vom Vegetarier zum Veganer. Im Vorwort beschreibt er er auch den Sinn des Buches „Vegan feels better“, Essen soll gut schmecken und einfach in der Herstellung sein.

Unter der Überschrift „Aller Anfang ist schwer“ geht der Autor auch auf die Fülle an vegetarischen und veganen Lebensmitteln im Supermarkt ein und zeigt verschiedene Alternativen zu gewohnten tierischen Lebensmittel auf.

Anschließend geht es direkt zu Sache. Es werden einfache und trotzdem leckere Rezepte zur Herstellung von Pflanzenmilch, Tofu-Ruhrey und verschiedene Käsesorten vorgestellt. Das Thema Fleischersatz wird natürlich auch ausführlich am Anfang des Buches behandelt. Darin gibt Jérôme Eckmeier Tipps zu dem Umgang mit Tofu, dessen Zubereitung und seine 5 Lieblings-Marinaden.

Auf Platz eins steht dabei die Cola-BBQ-Sauce. Natürlich werden, gerade für Neulinge auf dem Gebiet die anderen Fleischalternativen wie, Tempeh, Soajschnetzel, Lupinen und viele weitere beschrieben.

Vegan soll nicht nur schmecken, es soll auch gesund sein. Deshalb behandelt der Autor ausführlich die Ernährungspyramide der VEBU und behandelt die Lebensmittelgruppen samt den Verzehrempfehlungen.

Die Rezepte

Frühstück und kleine Gerichte:

Vom Sesam-Riegel über den Vanille-Crêpe, die Blinis und den Dinkel-Bowl mit Chiasamen und Gojibeeren sind die Rezepte nicht nur ansprechend bebildert, sondern machen schon beim Lesen Lust auf das nach Kochen. Auch Brotaufstriche, wie das Kichererbsenmuß, die Avocado-Creme oder die Cashew-Pilz-Creme machen Appetit.

Suppen & Eintöpfe

Unsere nach gekochte Kartoffel Mais Suppe

Egal, ob Sommer- oder Wintersuppen, Eintöpfe haben immer Saison. Auch ich bin ein richtiger Suppenfreund und habe mich sehr über die vielen tollen Rezepte gefreut. Beeindruckt hat mich die Misosuppe mit Tofu, die Möhren-Süsskartoffel-Suppe und der Mexikanische Sonntagseintopf, der mit Chili und Kreuzkümmel gewürzt wird.

Ich habe mich entschieden, für Euch die Kartoffel-Mais-Suppe von Seite 59 nach zu kochen. Für das Rezept haben wir alle Zutaten im Haus und Kartoffeln und Mais finde ich immer lecker.

Salate & Sandwiches

Die meisten Menschen stellen sich wahrscheinlich unter veganer Ernährung Salat vor. Natürlich ist Salat auch ein Bestandteil der veganen Ernährung und ein sehr schmackhafter. Der rohe Rotkohlsalat mit Nashi oder der Rot-Beete-Salat mit Orangen und Walnüssen lässt das Herz von Salatfreunden höher schlagen. Auch wenn nur 2 Rezepte zu Sandwiches abgedruckt sind, so sind diese doch sehr anregend. Tempeh, griechisch eingewickelt als Wrap und das Veggie-Ciabatta Sandwich mit Riesenchampignons machen einen sehr guten Eindruck.

Gemüsegerichte

Gemüse lässt sich vielfältig zubereiten und als Koch wie Jérôme Eckmeier hat man dazu noch besondere Ideen. Lecker fand ich das Rezept des Kokos-Süsskartoffelauflaufs oder das mediterrane Ofengemüse. Gemüse kann auch schmackhaft gefüllt werden. Das beweisen die Rezepte „Ofentomaten mit Graupen und Kräutern,“ sowie die „Peperoni mit Hirse-Brot-Füllung“. Schön finde ich auch Rezepte, die man bis dato nur als fleischhaltige Kost kannte, die aber genau so gut ohne Fleisch schmecken.

Die gebackenen Auberginen, die gratinierten Zucchinihälften und die Enchiladas gefüllt mit schwarzen Bohnen und Mais gehören zu dieser Kategorie. Doch nicht nur Exklusives bietet das Buch „Vegan feels better.“ Auch bodenständige Hausmannskost wird angeboten. Wie die Ofenkartoffeln mit Apfel-Zwiebeln oder die gegrillten Maiskolben mit Ingwer-Mix.

Getreide und Pasta

Was wäre ein Leben ohne Pasta? Es gibt 5 verschiedene Nudelvarianten aus verschiedenen Kontinenten.

Die asiatische Variante: Soba-Nudeln mit Flageolet und Pak Choi, Asia-Nudeln mit Zucchini und Erdnusssauce.

Die Europäische Variante: Spaghtettine mit grünem Gemüse und Bärlauch, sowie die Bandnudeln mit Mangold und Rosinen.

Selbstverständlich gibt es auch ein eigenes Nudelteig-Rezept, denn nichts schmeckt besser als frische selbstgemachte Nudeln.

Dass Getreide vielseitig einsetzbar ist, beweist Jérôme Eckmeier in seinem Buch. Ob als Füllung wie für die „Hirse-Tomaten mit Oliven,“ die als Salat, z.B. der Bulgursalat mit Aprikosen und Minze. Natürlich schmeckt Getreide auch als Hauptmahlzeit, was die Rezepte zum Linsenreis mit Petersilie-Sojajoghurt und der Bulgur mit Kichererbsen, Linsen und Bohnen beweisen.

Gebäck & Desserts

Ob süß oder Deftig, Gebäck wie Kuchen, Cookies oder Tarteletts und Pizza (hier als Focaccia) schmecken in der veganen Variante mindestens so lecker wie konventionell hergestellt. Für viele sind sie zudem noch bekömmlicher, da keine tierischen Fette enthalten sind.

Die Vielfalt an Rezepten, die uns das Buch Vegan feels better anbietet, ist groß. Von den Erdnuss-Cookies, den Früchte- und den Mandelmuffins ist für jedes Schleckermäulchen etwas dabei. Deftig sind die Rezepte zu einer Focaccia mit schwarzen Oliven und die Tarteletts mit Süßkartoffeln und roten Zwiebeln.

Zum Abschluss einen Kaffee? Ja gerne, aber einen besonderen – einen Crushed-Ice-Coffee!

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Dieses Buch könnt Ihr in der  Stadtbücherei in Bad Kreuznach ausleihen oder auf dem unten stehenden Amazon-Link bestellen.

Damit unterstützt Ihr auch meine Rezensionen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen.

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